Ich sähe jährlich mehrere Herkünfte des Bergmammutbaums und des Küstenmammutbaums aus.
Dabei achte ich auf Frosthärte, Wüchsigkeit uns Aussehen der Mutterbäume bzw. der Herkunfts-Groves. Aktuell verwende ich Saatgut von Bergmammutbäumen aus Walenstadt/Schweiz sowie Black Mountain, Mountain Home und Grant-Grove aus den USA
Beim Küstenmammutbaum habe ich Saatgut des Weinheimer Altbaums, eines Baums der Martin-Selektion aus Mönchen-Gladbach sowie eine nordkalifornische und eine Oregon-Herkunft verwendet
In Experimenten habe ich herausgefunden, das die Sämlinge im ersten Jahr am besten im Halbschatten gedeihen, voll Sonne vertragen sie ab dem 2. Jahr......
Über ebay habe ich bereits viele Samen verkauft. Die Keimquote beträgt nach verschiedenen Berichten zwischen 25 und 40 %.
Geplant ist die Pflanzung eines Mammutbaumwaldes auf ca. 0,5 ha Fläche. Das Grundstück sollte gut wasserversorgt sein um später den erheblichen Wasserbedarf der Riesenbäume sicherzustellen, Staunässe ist allerdings tödlich für die Bäume.....
Update Mai 2008:
Mit Baron von Süsskind wurde die Pflanzung eines Bergmammutbaumhains (ca.50 Bäume, 0,5ha groß) im Landschaftspark Dennenlohe in der Nähe von Ansbach/Mittelfranken im Herbst 2010 besprochen. Der Park ist für seinen riesigen Rhododendronbestand bekannt und lohnt jetzt schon einen Besuch. Website www.dennenlohe.de
Warum ein Sequoiapark?
Ich möchte der Öffentlichkeit zeigen, zu welchen Leistungen Mammutbäume im Bezug auf Wachstum und Wuchsform fähig sind.
Wie so ein Mammutbaumwald einmal aussehen kann, zeigen die folgenden Bilder, wobei die Küstenmammutbäume im Burgholz erst 30-40 Jahre alt sind und schon fast 30m Höhe und Stammdurchmesser von 89cm erreicht haben....
Hier ein paar Bilder aus dem Burgholz bei Wuppertal, dort, in Kaldenkirchen und in Weinheim stehen die einzigen Küstenmammutbaumwälder in Deutschland
Fotos Burgholz von Michael Geller aus Hürth
Und hier Bilder einer Bergmammutbaumgruppe in Welzheim/Baden Württemberg, Willhelma-Saat, d.h. Pflanzjahr 1864, Höhe ca. 45m, BHD bis 190cm:
Wegen des Wurzelwachstums ist ein Abstand zu unterirdischen Versorgungsleitungen von 6 m empfehlenswert. Wurzelgrabungen an erwachsenen Bergmammutbäumen (Alter 800-1000 Jahre) in den USA haben eine max. Wurzellänge von 125 Feet (ca.40m), in Ausnahmefällen von 200 Feet (ca.60m) ergeben, an gut wasserversorgten Standorten bleiben die Wurzeln erheblich kürzer (bis ca.20m).
Nachdem die Gemeinde Gaukönigshofen eine Pflanzung der Bäume auf ihrem Grundstück abgelehnt hat, bin ich weiter auf der Suche nach einem Gelände, interessierte Kommunen oder Privatleute können sich mit mir in Verbindung setzen!